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Die Telekommunikationsplattform Jesajanet alias MedNetNord startet 2016 in der Urologie am Campus Kiel als Pilotprojekt

Der Weg zur papierlose(re)n Kommunikation mit unseren Zuweisern: Gemeinsam für unsere Patienten!


Stationäre Entlassbriefe brauchen oft lange – zu lange –, bis sie beim Niedergelassenen ankommen: manchmal ist der Patient noch vor dem Brief in der Praxis. Umgekehrt müssen auch bei der Einweisung eines Patienten in die Klinik viele Befunde auf Papier ausgedruckt und mitgegeben oder per Post versendet werden. Und nach der klinischen Behandlung stellt die Kommunikation über die Nachsorge eine weitere Herausforderung dar, weil die zentrumsbasierte Medizin zur Erhebung von Nachsorgedaten, z. B. in Form von PSA-Daten, verpflichtet ist.

Wir wollen schneller, besser und effektiver mit unseren niedergelassenen Zuweiserinnen und Zuweisern kommunizieren als bisher.

Seit nunmehr sechs Jahren kämpft die Klinik für Urologie am UKSH für die Implementierung des elektronischen Kommunikationsportals Jesajanet.

Im Frühjahr 2016 gab es nach langem Ringen endgültig grünes Licht für die Umsetzung eines elektronischen Zuweisermanagements am UKSH durch Implementierung der nötigen Jesajanet-Software und der KV-Safemail-Anschlüsse. Da Jesajanet zukünftig eine UKSH-weite Lösung sein soll, firmiert dieses nun unter dem Titel MedNetNord.

Jesajanet- was ist das?
Jesajanet alias MedNetNord ist ein elektronisches Vernetzungstool der Firma Compogroup (CGM), die auf diesem Gebiet deutschlandweit wie auch international die größten Marktanteile und die längste Erfahrung besitzt. Das System wurde vom Datenschutz mehrfach zertifiziert; - ferner wird sichergestellt, dass Daten nur nach vorheriger Zustimmung des Patienten übertragen werden.

Die Software ist in der Lage, selektiv Daten, z. B. stationäre Entlassbriefe oder Röntgenbefunde aus dem KIS in einer gesicherten Cloud zwischenzuspeichern und dem niedergelassenen Arzt zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht hochautomatisiert, d. h. der Befund wird übertragen und verfügbar, sobald er fertiggestellt, d. h. vom Klinikarzt elektronisch abgezeichnet wurde. Dadurch können lästige Wartezeiten auf die klinischen Befunde vermieden werden.

Aus Sicht der Praxen gibt es weitere Vorteile: in einem Briefkastensystem kann der niedergelassene Arzt bzw. das Praxispersonal täglich sehen, welche Befunde neu übermittelt wurden und diese Befunde mit wenigen Klicks ins eigene AIS übernehmen. Bei Praxen, die eine CGM Software wie Medistar oder Turbomed verwenden, geschieht die Erkennung und Übernahme neuer Befunde ins eigene AIS sogar automatisch.

Ferner können auch Einweiserbefunde auf diesem Weg elektronisch an die Klinik übermittelt werden, und werden dort bei Aufnahme des Patienten aufgerufen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Derzeit testen wir den technischen Ablauf mit einzelnen Pilotpraxen. Wir möchten die Zahl der beteiligten Praxen im Laufe des Jahres 2016 ausweiten und würden uns freuen, wenn Sie auch dabei sein könnten.

Für die Teilnahme benötigen Sie als niedergelassene(r) Ärztin/Arzt lediglich einen internetfähigen Computer und nach Möglichkeit auch einen KV SafeMail-Router.

Wir werden Sie zu gegebener Zeit über eine entsprechende Infoveranstaltung für unsere niedergelassenen Partner informieren.

Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Almut Kalz, Tel. 0431-597-2038, almut.kalz(at)uksh.de .

 

 


UKSH Pressemitteilung vom 19. Juli 2016: Telematikplattform „MedNetNord“ für Schleswig-Holstein (PDF)